für eine emanzipatorische und sozial-ökologisch gerechte Stadtpolitik

Idee und Konzept des Vereins

Ausgehend vom in fast allen Initiativen bekannten Problem, der ständigen freiwilligen Selbstüberforderung in ehrenamtlichen Strukturen, will der Verein helfen, praktische Lösungen zu finden, um politische Initiativenarbeit zu unterstützen und dabei deren absolute Unabhängigkeit zu gewährleisten. Vorgegeben ist dabei allerdings die politische Richtung. Uns geht es darum, eine emanzipatorische und sozial-ökologisch gerechte Stadtpolitik von unten zu unterstützen.

Die Gründungsidee besteht darin, als „technischer Träger“ aufzutreten, der es Projektgruppen möglich macht, Ressourcen zu akquirieren, ohne selbst dabei zu einer „juristischen Person“ werden zu müssen. Es geht also darum, „Zuwendungsfähigkeit“ herzustellen, so dass Geld aus öffentlichen oder privaten Töpfen zu Initiativen fließen kann, um deren selbstdefinierte Arbeit zu unterstützen.

Der Verein setzt sich aus Mitgliedern zusammen, die alle seit mehr oder weniger vielen Jahren Erfahrungen im Bereich der stadtpolitischen Initiativenarbeit – insbesondere im Bereich der Mieter*innenbewegung – haben.

In den letzten Jahren hat in vielen Initiativen ein enormer qualitativer Sprung stattgefunden. Auch „die Politik“ auf Berliner kommunaler Ebene nimmt Impulse aus den Initiativen anders auf. Aus Beteiligung wird Mitarbeit und Mitgestaltung. Die Gruppen sind auf einem Weg vom „Protest“ über ein „Programm“ zum Aufbau von nachhaltigen „Strukturen“. Doch diese neuen Aufgaben und Rollen, stellen große Herausforderungen an Initiativen und deren Mitglieder, die sich fragen, wie viel Kooperation mit institutioneller Politik und den Verwaltungsstrukturen möglich und nötig ist.

Der Verein sieht sich als Träger von progressiven und experimentellen Projekten aktiver Stadtpolitik und als Unterstützungsstruktur für munizipalistische Ansätze.

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