für eine emanzipatorische und sozial-ökologisch gerechte Stadtpolitik

Stadtteilgeschichten (in Konzeptphase)

Erzählen und Zuhören: Methoden, Werkzeuge und Anwendungsprojekte für mehr Verständigung in der Nachbarschaft

Über Erzähl-Projekte können Menschen sich in Stadtteilen kennenlernen. Sie hören etwas von der Lebenswirklichkeit der Anderen im gleichen Viertel. So wird Menschen Aufmerksamkeit und Wertschätzung gegeben, die sie oft vermissen. Solche Projekte sind schon an vielen Orten erfolgreich durchgeführt worden.

Wenn sich Menschen mit ihren Identitäten gesehen fühlen, kann es gelingen, sie für die Teilhabe an Prozessen der gemeinschaftlichen Stadtgestaltung zu interessieren, wo sie sich sonst nicht eingeladen fühlen.

Wir werden Erzähl-Projekte methodisch qualifizieren und testen, ihre Wirkungsweise in verschiedenen Gruppen und Milieus evaluieren, die Methoden systematisieren und in Form eines Werkzeugkoffers zur Anwendung anbieten. So können engagierte Stadtmacher*innen, aus Initiativen oder Kommunen zielsicher Erzähl-Projekte einsetzen, um sozialen Zusammenhalt und Teilhabe zu fördern.

Außerdem sollen auch die erzählten Geschichten selbst inhaltlich analysiert werden, um besondere Qualitäten oder Probleme in den Nachbarschaften zu erkennen. Selbstverständlich bestimmen die Erzählenden selbst dabei, wie mit ihren Informationen umgegangen wird.

Für sämtliche Verbindungs- und Kontaktpunkte werden technische Werkzeuge zunächst prototypisch erstellt und getestet, wobei deren Wirkung in begleitender Praxisforschung untersucht wird und Erkenntnisse in die Entwicklung einfließen.

Das vom Stadtprojekte e.V. getragene Projekt tritt mit einem Netzwerk von Kooperationspartner*innen an, in dem unter anderem das Design Research Lab der Universität der Künste Berlin (UdK DRLab), das Institut für Medien und Kommunikation an der Uni Hamburg und die KMU-Umsetzungspartner Thoughtfish und studio adhoc zusammenarbeiten. Alles wird begleitet und fachlich unterstützt von mehreren Ratsgremien: einem Forschungsbeirat, einem Ressourcen-Begleitkreis und einem Anwender*innen-Beirat.

Die Anwendung – der „Use Case“

Gisela ist 71 und Teil einer Senior*innen-Gruppe im Nachbar­schafts­zentrum. Dort überlegt sie gemeinsam mit anderen Menschen in ihrem Alter, wie sie als Zeitzeug*innen mit ihren Lebens­geschichten aus dem Kiez was Interes­santes für andere Menschen anbieten können. Sie will mehr Aus­tausch, Leute treffen, vielleicht auch mal wieder mit anderen Tanzen. Es soll für Jung und Alt attrak­tiv sein, denn das ist auch ein Thema: sich nicht nur mit den Alten treffen! 

Selma ist 16 und kommt seit 3 Jahren regelmäßig ins Mädchen­zentrum zum Break­dance-Workshop von Elif. Für Selma ist das mehr als Tanzen. Es ist eine starke Ansage, die den kulturellen und geschlechts­spezifischen Bildern und Erwar­tungen – besonders solche von Ohnmacht und Passivität von Frauen, etwas entgegen­setzt. Das Mädchen­zentrum ist schräg gegenüber vom Nachbarschafts­zentrum, keine 200 m entfernt. 

Neben dem Frau-Sein, dem Tanzen und den vielen Themen, die Gisela und Selma vielleicht verbinden, zu denen sie gemeinsame Ideen haben, oder auch unter­schied­liche Vorstellungen haben, gibt es den Weg, der die beiden Orte verbindet, an denen sie regel­mäßig sind. Auf einem Teilstück des Weges gibt es seit einiger Zeit immer mehr Konflikte und deswegen sind von der Bezirksverwaltung alle Sitz­möglich­keiten am Weg abgebaut worden. Bald soll die räumliche Situation aber in einer generellen Umgestal­tung verändert werden. 

Toll wäre, wenn Gisela und Selma ihre Geschichte erzählten und so voneinander hörten, um die Perspektive der jeweils Anderen sehen zu können. Vielleicht wundern sie sich, wie die die Andere darauf blickt, aber vielleicht entdecken sie auch gemeinsame Bedürfnisse. Sicherlich denken sie hin und wieder an diese andere Perspektive und vielleicht setzen sie sich sogar füreinander ein – für eine „Nachbarschaft für Alle“.

Damit es dazu kommen kann, braucht es einen ersten Schritt. Ein ›Stadtteilgeschichten-Projekt‹. Das Mädchenzentrum und die Senior*innen-Gruppe können eine Anwender*innen-Brücke der ›Stadtteilgeschichten‹ werden und bestehende, gute Instrumente, ebenso wie ganz neue Werkzeuge zum Erzählen und Hören von Geschichten (digital und analog) testen. Technisch und methodisch ausgestattet und begleitet wird das durch Design- und Praxisforschung sowie Netzwerk- und Gemeinwesenarbeit (mittels wissenschaftlichem Beirat, Ressourcen-Begleitkreis mit Kommune und im Anwender*innen-Netzwerk). 

Die einzelnen Geschichten landen in einer Datenbank. Wie öffentlich die eigene Erzählung sein sollen und für wen sie hörbar ist, können die Erzähler*innen selbst entscheiden und hängt teils auch von den verwendeten Werkzeugen ab.

Das Prinzip – die „Proto-Cases“

Erzähl-Projekte: Testen, Evaluieren, Systematisieren, Anwenden

Das Erzählen und Hören von Geschichten ist ein Vehikel dafür, Perspektiven von Menschen in einen lokalen Diskurs – teils über Mittel der Öffentlichkeitsarbeit – zu transportieren, die durch bisher verbreitete Beteiligungsverfahren nicht sichtbar werden. Das individuelle Erleben eines Orts wird über subjektive Geschichten von Menschen hörbar. So werden Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit ernst genommen und mit ihrer unterschiedlich geprägten Identität gesehen bzw. gehört, ganz ohne Druck sich erklären zu müssen.

Die Formate des Erzählens und Hörens müssen sich bei der Anwendung an die jeweilige Situation und adressierten Communities anpassen. Deshalb gibt es eine Reihe von Werkzeugen, die mit differenzierten Methoden für unterschiedliche Kontexte passend erscheinen.

So werden die Ziele der Anwender*innen erreichbar: ›Stadtteilgeschichten-Anwendungs­projekte‹ helfen Menschen sich auszudrücken, mehr Menschen zu erreichen, mehr Perspek­tiven von Menschen sichtbar zu machen, mehr Menschen in Gruppen zu integrieren, mehr Menschen für gemeinschaft­liche Prozesse der Mitbe­stimmung und Mitgestal­tung zu interessieren. 

Darüber hinaus schafft ›Stadtteilgeschichten‹ erstmals eine systematische Aufarbeitung, und Evaluierung bestehender und neuer Werkzeuge, die alle über das Geschichten­erzählen funktionieren, und macht diese in Form eines Werkzeug­kasten für Anwender*innen zugänglich und in urbanen Kontexten und Konflikt­felder verwendbar. So können einzelne Werkzeug für bestimmte Einsätze und Anwendungen maß­geschnei­dert zusammen­gestellt und angepasst werden. Dabei erfasst ›Stadtteilgeschichten‹ die Ergebnisse jedes Einsatzes und entwickelt so den Werkzeug­kasten anhand realer Anwendungen laufend weiter.

Außerdem bietet ›Stadtteilgeschichten‹ die Dienst­leistung zur inhaltlichen Auswertung der erzählten Geschichten. Dies schafft neben der Auswer­tung des Erzählten in neuen Anwendungs­fällen (laufende Analyse) auch die Möglichkeit, bestehende Sammlungen von Erzählungen aufzuarbeiten (retrospektive Analyse).

Mit dem Werkzeug­kasten bekommen Projekte-Macher*innen in den Kommunen, soziale Einrich­tungen, zivile Organisierungen (Initiativen, Vereine, etc.) und gemeinwohl-engagierte Einzel­personen Zugriff auf Methoden, Werkzeuge und und die Technologie zur Aus­wertung. Zusätzlich werden Möglich­keiten zur Finanzierung von neu auf­gesetzten Anwendungs­fällen ausgewiesen.

Das Projekt ›Stadtteilgeschichten‹ wird im Rahmen eines Konzept­wett­bewerbs des Bundes­ministerium für Bildung gefördert und begleitet. In diesem Rahmen bauen wir im Wrangelkiez in Berlin-Kreuzberg ein Testfeld auf, in dem Anwender*innen aus dem Netzwerk mit den Werk­zeugen experimen­tieren. Der oben beschriebene Use Case ist der konkrete Anlass, zu dem das Projekt von Anfang an im realen Einsatz mit Methoden und Werkzeugen experimen­tiert und dabei wichtige Erkennt­nisse aus dem Praxis­bezug gewinnen kann. Dazu werden wir einen Begleit­kreis aus kommunaler Verwaltung und einen wissenschaft­lichen Beirat aufbauen. Dieses um den ersten Anwendungs­fall aufgebaute ›Stadtteilgeschichten-Netzwerk‹ soll nach der zweijährigen Erprobungsphase auch in der folgenden Implemen­tierungsphase von 2-3 Jahren fortbestehen. 

Am Ende existieren neben dem Werkzeugkasten und den evaluierenden Datenbank-gestützten Dienstleistungen, laufende Anwendungsfälle der ›Stadtteilgeschichten‹ in der Nachbarschaft und ein Netzwerk für Forschung, Bewertung und zur weiteren Entwicklung des Werkzeugkastens.

›Stadtteilgeschichten‹ wird so zu einem vielseitig verwendbaren und übertragbaren Modell, das schnell und individuell angepasst mit abgestuften Dienstleistungen an vielen Orten zum Einsatz gebracht werden kann. Stadtprojekte e.V. als Träger des Projektes sorgt für die nachhaltige Zugänglichkeit des Wissensschatzes und das Team wird dabei zu spezialisierten Berater*innen zur Implementierung von Anwendungsprojekten.

Machen wir gemeinsam integrative ›Stadtteilgeschichten‹!

Konzeptioneller Hintergrund zum Projekt

Unter dem Namen ›Stadtteilgeschichten‹ arbeiten wir gerade an einem Konzept für ein neues Projekt, das auf mehrere Jahre ausgerichtet ist und über einen kooperativen Produktgestaltungsprozess zu einer allgemein einsatzfähige Dienstleistung führen soll.

Es geht darum, dass auch die Meinungen und Bedürfnisse von Menschen beachtet werden, die sonst bei der Entwicklung einer Nachbarschaft kaum Beachtung finden.

Akteure mit ökonomischer Macht (gegeben z.B. durch Boden- oder Immobilienbesitz) können ihre Interessen durchsetzen, leider weitgehend ohne, dass die Nachbarschaft einbezogen werden müsste. Dieser Faktor kann nur über eine politische Entwicklung verändert werden und betrifft rechtliche Aspekte der Stadtentwicklung und des Baurechts. Dieser sicherlich wesentliche Aspekt bei allen Fragen zum Gelingen von Beteiligung steht aber nicht im Fokus des Projektes ›Stadtteilgeschichten‹.

Wir wollen diejenigen hören und zeigen, die bisher ihren möglichen Einfluss auf die Gestaltung der Stadt kaum oder gar nicht wahrnehmen.

Wir sehen, dass auch dann, wenn die Möglichkeit zur Mitsprache für eine Nachbarschaft gegeben ist, eine wirklich breite Beteiligung der Menschen vor Ort selten funktioniert. Die „üblichen“ Beteiligungsverfahren sind für viele Menschen wenig einladend. Das kann daran liegen, dass es in vielen Verfahren von vornherein Beschränkungen zur echten Mitbestimmung gibt. Ein anderer Faktor ist aber auch, dass oft nur gut organisierte Gruppen und Akteur*innen die Prozesse mitbestimmen können und andere nicht organisierte Nutzer*innen des Stadtraums nicht gesehen, nicht gehört werden. So bleiben leider gerade diejenigen, die besondere Bedarfe haben, oft „unsichtbar“.

Die grundlegende These des Projekts ist, dass diejenigen, die bisher nicht Teil von Entwicklungsprozessen in ihrer Nachbarschaft sind, also oft „unsichtbar“ bleiben, zunächst eine Möglichkeit brauchen, überhaupt als Akteur*innen im Kiez wahrgenommen zu werden – und sich selbst als Akteur*in wahrzunehmen. Dies könnte über die den Fokus auf „Identität“ und „Nachbarschaft“ gelingen. („Ich gehöre hier hin. Das ist mein Kiez. Ich bin ein Teil davon.“)

Geäußert wird diese Identität über die eigene Geschichte. Sie zu erzählen, mit ihr (mit den subjektiven Erfahrungen und Eindrücken) wahrgenommen und akzeptiert zu werden, könnte der erste notwendige Schritt sein, auf dem Weg zur jeweils passenden Form der Beteiligung an Prozessen der Stadtentwicklung.

Erzählen ist die urtypische Form der Informationsweitergabe zwischen Generationen. Die Älteren erzählen den Jüngeren und umgekehrt. In Bezug auf den Faktor „Nachbarschaft“ bekommen die Begriffe „älter“ und „jünger“ noch eine andere Dimension: Junge Menschen können schon viel länger Teil der Nachbarschaft sein, z.B. seit sie geboren wurden, als ältere, die vielleicht erst vor ein paar Jahren dazugekommen sind. Das Zusammenbringen von intergenerationell zusammengesetzten Gruppen schafft neue Möglichkeitsräume („Potential Space“).

Wahrscheinlich ist es nicht einfacher die Geschichten der Menschen zu hören, als ein Kreuzchen bei einem Beteiligungsverfahren abzufragen. Wir glauben entscheidend dafür, ob es gelingt die Stimmen und Erzählungen zu Gehör zu bringen, ist, wer die Fragen stellt und wie die Fragen gestellt werden. Wir setzen hier auf Multiplikator*innen, die in den Gruppen/Communities Glaubwürdigkeit („Credibility“) genießen. So soll in Gesprächen innerhalb einer vertrauten Community nach wichtigen Erlebnissen oder Bedarfen gefragt werden. Wir hoffen, dass so persönliche ›Stadtteilgeschichten‹ erzählt werden. Wie genau die Situationen zum Erzählen und Hören einer Geschichte gestaltet werden können, ist Teil der Entwicklungsarbeit im Projekt.

Außerdem möchten wir eine technische Werkzeuge entwickeln, die zum Aufnehmen und Abspielen, sowie zum speichern und Auswerten der Geschichten verwendet werden können. Damit soll ein Werkzeug zur inhaltlichen Auswertung der Geschichten geschaffen werden. Zu klären, ob wir das App-gestützt machen und welche Funktionen das System haben muss, wird Teil der Entwicklungsarbeit im Projekt sein. Ebenso welche Art von physischen Interaktionsmodulen im Stadtraum hilfreich sein könnten und wie sehr begleitende Medienarbeit, das Vorhaben unterstützen sollte.

Das Projekt wird in Begleitung von mehreren wissenschaftlichen Instituten entwickelt. Darunter das Design Research LAB an der Universität der Künste und für Lehr-Forschungspartnerschaften sind die ASH Berlin (Medienpädagogik) und TU Berlin (Institut für Stadt und Regionalplanung) angefragt. Im Fokus dieser Untersuchungen werden verschiedene Forschungsfragen stehen. Die dadurch gewonnen Erkenntnisse sollen direkt auf die Gestaltung und Entwicklung des Projekts und der App während der Testphase einwirken („agiles Design“).

Forschungsfragen könnten z.B. sein:

  • Sind die Faktoren „Identität“ und „Nachbarschaft“ bestimmend bei der Selbstwahrnehmung als Akteur*in?
  • Führt die Aufnahme und Verfügbarkeit von persönlichen Geschichten in der Nachbarschaft zu mehr Wertschätzung?
  • Wie wirken die Geschichten auf die Zuhörenden, verstehen sie Menschen besser, denen sie wenig begegnen und mit denen sie sich kaum austauschen (zum Beispiel zwischen Alt und Jung)?
  • Welche Tools sind geeignet für die Aufnahme von persönlichen Geschichten, wie bleiben die Geschichten im Viertel (lokales Intranet oder doch im Internet), wie gut werden die Werkzeuge genutzt?
  • Wächst das Interesse, sich an Nachbarschafts-Entwicklungen (über unterschiedliche Wege) zu beteiligen, wenn die Menschen vorher über ihre Geschichte Wertschätzung erfahren haben?
  • Welche Wirkung haben die unterschiedlichen Werkzeuge (Multiplikator*innen-Netzwerk, App, Raum-Interventionen)?

Ziel des Projektes ist, ein Werkzeugkasten zu bekommen, dessen Einsatz helfen kann, Nachbarschafts-Beteiligung qualitativ zu verbessern. Der Werkzeugkasten besteht aus Methoden zur Gestaltung von Verfahren, digitalen (Software) und analogen Produkten. Mit dem Werkzeugkasten soll es engagierten Teams von Anwender*innen ermöglicht werden, bisher kaum beteiligte Menschen in gemeinsame Prozesse der Nachbarschaftsentwicklung und in die Gestaltung des Gemeinwohls zugunsten Vieler einzubeziehen.

Berichte zur Entwicklung des Projekts

Aus ›Kiezgeschichten‹ werden ›Stadtteilgeschichten‹

Die letzten Monate waren für die Beteiligten an der Konzeptarbeit im Projekt ›Kiezgeschichten‹ sehr intensiv. Mit Hilfe der Förderung des Bundesbildungsministeriums im Programm ›Gesellschaft der Ideen‹ haben wir uns die Zeit nehmen können, die richtigen Kooperationspartner*innen ins Boot zu holen und mit ihnen eines tragfähiges Projektkonzept abzustimmen.

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›Kiezgeschichten‹ – Zusammenarbeit mit Design Research Lab der UdK

Am Design Research Lab (DRLab) der Universität der Künste Berlin (UdK) gibt es ein Projekt mit dem Titel ›TOOLS‹. Es ist darauf angelegt Produkte in experimentellen Prototyping-Prozessen zu entwickeln. Das Projekt ›Kiezgeschichten‹, das gerade für die zweite Konzeptphase eine Förderung des Bundesbildungsministeriums bekommen hat, bilden den geeigneten Rahmen, um ein solches ›Tool‹ auszuprobieren: Es geht um eine Art interaktive Dose als Geschichtenkonserve.

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Kiezgeschichten in einfacher Sprache

Wir wollen, dass sich die Menschen im Kiez über ihre ›Kiezgeschichten‹ kennenlernen. Mit allen, die mitmachen, bilden wir eine Gemeinschaft der Erzählenden und Zuhörenden. Das unterschiedliche Leben von Menschen, die im Kiez sind, wird gezeigt. Alle sind dabei gleich wichtig.

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Kreuzberger Kiezgeschichten verbinden Generationen der Nachbarschaft

Riesen-Dank an Kreuzberg! Ganz viele Leute aus der Nachbarschaft haben online für die Kiezgeschichten beim Wettbewerb der Ideen abgestimmt und jetzt wurden wir für die Konzeptförderung vom BMBF aus über 1.000 Ideen ausgewählt. Wir freuen uns riesig, dass wir die Kiezgeschichten als Prototyp jetzt in den Wrangelkiez bringen können.

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Projektantrag: Kiezgeschichten in App und Kiezboxen

Mit den Kiezgeschichten bleibt der Kiez. Seine Orte, Menschen, aber auch Kämpfe und Konflikte werden hörbar, ihnen kann nachgegangen werden. Dafür arbeiten Jugendliche und ältere Nachbar*innen in einer Redaktion zusammen und finden Unterstützung von alten und neuen Nachbar*innen, ergänzt von sozialen Einrichtungen. Wissen, Erfahrungen, Fähigkeiten und Perspektiven werden dabei größer und machen den Kiez vom Wohnort zum Zuhause. Das geht an physischen Orten (auf Boxen) und digital (als App) – bleibt aber vor Ort, im Kiezintranet.

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Kontakt zum Projekt-Team

Ansprechpartnerin

Nada Bretfeld
Netzwerkstelle Kiezanker 36 (netzwerkstelle@pfh-berlin.de), Forschungsprojekt StadtTeilen HTW Berlin (nada.bretfeld@htw-berlin.de), Stadtprojekte e.V. (n.bretfeld@stadtprojekte.org)

Beteiligte in der Konzeptgruppe (bisher)
  • Nada Bretfeld
  • Magnus Hengge
  • Sigrun Merkle
  • Anna-Lena Brechtelsbauer
  • Christina Barleben